Wurzelbehandlung in 1090 Wien
Wenn ein Zahn tief schmerzt, auf Wärme reagiert oder pocht, steckt häufig eine Entzündung des Zahnnervs dahinter. Genau hier setzt die Wurzelbehandlung an, eine der wichtigsten Möglichkeiten der Zahnerhaltung.
Eine Wurzelbehandlung, fachlich Endodontie genannt, rettet einen Zahn, dessen Nerv sich entzündet oder abgestorben ist. In meiner Ordination in 1090 Wien reinige ich dabei die feinen Wurzelkanäle im Inneren des Zahns, entferne das entzündete Gewebe und verschließe die Kanäle wieder dicht. Ziel ist immer, Ihren eigenen Zahn zu erhalten, statt ihn zu ziehen. Die Behandlung erfolgt unter lokaler Betäubung und ist heute in aller Regel gut auszuhalten.
Wenn ein Zahn tief schmerzt, auf Wärme reagiert oder pocht, steckt häufig eine Entzündung des Zahnnervs dahinter. Genau hier setzt die Wurzelbehandlung an, eine der wichtigsten Möglichkeiten der Zahnerhaltung. Als Ihr Zahnarzt im Alsergrund behandle ich seit vielen Jahren erhaltungswürdige Zähne und lege großen Wert darauf, jeden solchen Zahn zu retten, bevor über eine Entfernung überhaupt nachgedacht wird. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen dazu, was bei einer Wurzelbehandlung geschieht, wann sie nötig wird und was Sie danach erwartet. Mit meiner Erfahrung ist es in den allermeisten Fällen möglich, Ihren eigenen Zahn zu bewahren.
Was ist eine Wurzelbehandlung?
Im Inneren jedes Zahns liegt die sogenannte Pulpa, das Zahnmark aus Nerven und feinen Blutgefäßen. Es durchzieht die Wurzelkanäle bis zur Wurzelspitze. Dringen Bakterien bis in dieses empfindliche Gewebe vor, entzündet es sich, und der Zahn beginnt zu schmerzen. Bei einer Wurzelkanalbehandlung öffne ich den Zahn, entferne das entzündete oder bereits abgestorbene Zahnmark und reinige die Kanäle gründlich von Bakterien.
Die Endodontie ist das Fachgebiet, das sich mit dem Inneren des Zahnes beschäftigt. Ihr Grundgedanke ist einfach: Solange die Zahnkrone und die Wurzel stabil sind, ist der eigene Zahn fast immer die bessere Lösung als jeder Ersatz. Kein Implantat und keine Brücke fühlt sich so an wie ein natürlicher Zahn. Deshalb ist die Wurzelbehandlung eine tragende Säule der Zahnerhaltung in meiner Ordination.
Wann ist eine Wurzelbehandlung notwendig?
Der häufigste Grund ist eine tiefe Karies, die den Zahnschmelz und das Dentin durchbrochen hat und bis zum Nerv vorgedrungen ist. Auch ein Unfall, ein Sprung im Zahn oder eine sehr große, alte Füllung können dazu führen, dass Bakterien den Zahnnerv erreichen. Bleibt eine solche Entzündung unbehandelt, breitet sie sich über die Wurzelspitze in den Kieferknochen aus und kann zu einem Abszess führen.
Typische Anzeichen sind länger anhaltende Schmerzen, ein Pochen im Zahn, eine ausgeprägte Empfindlichkeit auf Wärme oder Kälte sowie ein Druckgefühl beim Zubeißen. Manchmal verläuft eine Entzündung aber auch still und wird erst bei einer Kontrolle oder auf dem Röntgenbild entdeckt. Wenn Sie solche Beschwerden bei sich bemerken, sollten Sie nicht abwarten. Je früher ich eine Entzündung erkenne, desto größer sind die Aussichten, den Zahn ohne größeren Aufwand zu erhalten.
Ob eine Wurzelbehandlung tatsächlich der richtige Weg ist, kläre ich immer zuerst in einer genauen Untersuchung. Ich sehe mir den Zahn an, prüfe seine Reaktion und fertige bei Bedarf eine Röntgenaufnahme an. Erst dann entscheiden wir gemeinsam, ob sich der Zahn erhalten lässt oder ob in seltenen Fällen eine andere Lösung sinnvoller ist.
Wie läuft eine Wurzelbehandlung in meiner Ordination ab?
Alles beginnt mit einer örtlichen Betäubung, damit Sie während der gesamten Behandlung nichts spüren. Anschließend lege ich den betroffenen Zahn frei und entferne zunächst die Karies vollständig, damit keine Bakterien zurückbleiben. Danach öffne ich die Pulpakammer und verschaffe mir einen Zugang zu den Wurzelkanälen.
Im nächsten Schritt werden die Kanäle gereinigt. Mit feinen Instrumenten wird das entzündete Gewebe entfernt, ich forme die Wurzelkanäle nach und spüle sie mehrfach, um auch Bakterien in den kleinsten Verzweigungen zu erreichen. Damit ich die oft haarfeinen Kanäle sicher finden und aufbereiten kann, kommt bei Bedarf eine starke Vergrößerung zum Einsatz, etwa der Blick durch das Mikroskop oder eine Lupenbrille. Diese genaue Sicht hilft, das Kanalsystem möglichst vollständig zu erfassen.
Sind die Kanäle sauber und trocken, verschließe ich sie mit einem verträglichen Füllmaterial dicht bis zur Wurzelspitze. Das dabei verwendete Material ist gewebefreundlich und seit Jahren bewährt. So können keine neuen Bakterien mehr eindringen. Zum Abschluss versorge ich den Zahn mit einer stabilen Aufbaufüllung. Je nach Ausgangslage wird die Behandlung in einer oder in mehreren Sitzungen durchgeführt. Ist die Entzündung ausgeprägt, lege ich zwischendurch ein Medikament ein und lasse dem Zahn etwas Zeit, bevor die Kanäle endgültig gefüllt werden. Dieses ruhige, etappenweise Vorgehen ist gerade für vorsichtige Patientinnen und Patienten angenehm.
Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft?
Die Wurzelbehandlung hat einen schlechten Ruf, der aus einer Zeit stammt, in der weder die Betäubung noch die Instrumente so weit entwickelt waren wie heute. Tatsächlich sind es meist die Schmerzen der Entzündung vor der Behandlung, die als so unangenehm in Erinnerung bleiben. Durch die lokale Betäubung ist der Eingriff selbst in aller Regel gut auszuhalten. Ich kann Ihnen keine völlige Schmerzfreiheit versprechen, arbeite aber möglichst schmerzarm und erkläre Ihnen jeden Schritt, bevor ich ihn setze.
Gerade Angstpatientinnen und Angstpatienten nehme ich mir bewusst mehr Zeit. Wir können die Behandlung in Etappen aufteilen und jederzeit eine Pause einlegen. Nach der Behandlung kann der Zahn für einige Tage druckempfindlich sein, was normal ist und meist rasch nachlässt. Ein leichtes Schmerzmittel genügt in diesen Fällen üblicherweise.
Welche Erfolgsaussichten hat eine Wurzelbehandlung?
Die Wurzelbehandlung gehört zu den bewährten Behandlungen der Zahnmedizin, und ein sorgfältig behandelter Zahn kann viele Jahre erhalten bleiben. Sichere Prozentangaben lassen sich seriös nicht versprechen, denn der Erfolg hängt von mehreren Faktoren ab: vom Ausmaß der Entzündung, von der Anatomie der Wurzelkanäle und davon, wie gut der Zahn nach der Behandlung versorgt wird. In vielen Fällen lässt sich ein Zahn, der ohne Wurzelbehandlung verloren wäre, auf diese Weise dauerhaft retten.
In manchen Situationen kommt es trotz sorgfältiger Arbeit zu einer erneuten Entzündung, etwa wenn ein Kanal besonders verzweigt ist. Dann besteht die Möglichkeit einer erneuten Behandlung, einer sogenannten Revision, oder in seltenen Fällen eines kleinen chirurgischen Eingriffs an der Wurzelspitze. Auch das dient dem einen Ziel, den eigenen Zahn zu erhalten. Welcher Weg im Einzelfall der richtige ist, bespreche ich offen mit Ihnen.
Was passiert nach der Wurzelbehandlung?
Ein wurzelbehandelter Zahn wird mit der Zeit spröder, weil er nicht mehr über das Zahnmark versorgt wird. Vor allem Backenzähne, die beim Kauen viel Kraft aufnehmen, sollten deshalb häufig mit einer Krone oder einem Inlay stabilisiert werden. So schütze ich den Zahn vor dem Bruch und gebe ihm seine volle Belastbarkeit zurück. Ob eine solche Versorgung nötig ist, entscheide ich abhängig davon, wie viel gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist.
Für den langfristigen Erhalt ist Ihre häusliche Pflege genauso wichtig wie meine Arbeit am Behandlungsstuhl. Regelmäßiges Zähneputzen, die Reinigung der Zahnzwischenräume und eine professionelle Mundhygiene in meiner Ordination halten die behandelte Stelle sauber. Ich empfehle Ihnen ohnehin, alle sechs Monate zur Kontrolle zu kommen, damit ich den Zahn im Blick behalte und beginnende Entzündungen früh erkenne. Auch die Verwendung von Zahnseide und kleinen Bürsten für die Zwischenräume trägt viel zum langfristigen Erhalt bei.
Warum lohnt sich der Zahnerhalt vor einer Extraktion?
Ein Zahn zu ziehen ist oft der schnellere Weg, aber selten der bessere. Fehlt ein Zahn, wandern die Nachbarzähne mit der Zeit in die Lücke, der Gegenzahn wächst nach, und der Kieferknochen bildet sich an dieser Stelle zurück. Eine spätere Versorgung mit Brücke oder Implantat ist dann meist aufwendiger und teurer als die Wurzelbehandlung, die den eigenen Zahn bewahrt hätte. Deshalb prüfe ich immer zuerst, ob sich ein Zahn erhalten lässt.
Der eigene Zahn bleibt in Form, Funktion und Gefühl unerreicht. Er ist fest im Kiefer verankert, überträgt die Kaukräfte natürlich und erhält den Knochen. Solange ein Zahn erhaltungswürdig ist, spricht fast alles dafür, ihm mit einer Wurzelbehandlung eine zweite Chance zu geben. Nur wenn ein Zahn so stark zerstört oder gelockert ist, dass eine Erhaltung nicht mehr sinnvoll erscheint, sprechen wir gemeinsam über Alternativen.
Was kostet eine Wurzelbehandlung?
Die Kosten einer Wurzelbehandlung hängen vom Zahn und vom Aufwand ab. Ein Frontzahn hat meist nur einen Kanal, ein Backenzahn oft drei oder vier, was mehr Zeit und Sorgfalt erfordert. Ein Teil der Wurzelbehandlung ist bei erhaltungswürdigen Zähnen eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse, während moderne Zusatzverfahren häufig privat zu tragen sind. Als Ordination mit allen Kassen und Privatabrechnung finde ich mit Ihnen die passende Variante.
Weil sich Pauschalpreise der Sache nicht gerecht werden, verzichte ich hier bewusst auf feste Beträge. Einen ausführlichen Überblick und einen genauen Kostenvoranschlag gebe ich Ihnen gerne im persönlichen Beratungsgespräch, sobald ich den Zahn gesehen habe. Rufen Sie uns dazu einfach unter 01/317 46 64 an.
Fragen zu Wurzelbehandlung
Wie lange dauert eine Wurzelbehandlung?
+Übernimmt die Krankenkasse die Wurzelbehandlung?
+Ist ein Zahn nach der Wurzelbehandlung tot?
+Kann ich nach einer Wurzelbehandlung sofort wieder essen?
+Was ist besser, Wurzelbehandlung oder Ziehen?
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