Dr. med. dent. Gert Koban

Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Dr. med. dent. Gert Koban

Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Amalgamfüllungen in 1090 Wien

In meiner Praxis in 1090 Wien steht Ihre Gesundheit im Mittelpunkt. Deshalb verwende ich grundsätzlich nur Materialien, die medizinisch unbedenklich, langlebig und ästhetisch überzeugend sind. Amalgam kommt bei mir, insbesondere bei Kindern und Schwangeren, nicht zum Einsatz. Stattdessen biete ich moderne, amalgamfreie Füllungen an, die gesundheitlich sicher und zugleich optisch ansprechend sind.

Was ist Amalgam und warum wird es kritisch gesehen?

Amalgam ist ein silberfarbenes Füllmaterial, das seit vielen Jahrzehnten in der Zahnmedizin verwendet wird. Es besteht aus einer Mischung verschiedener Metalle, unter anderem Silber, Kupfer, Zinn, Zink und Quecksilber. Dieses Material ist robust, haltbar und kostengünstig, weshalb es lange Zeit als Standard bei Zahnfüllungen galt.

In den letzten Jahren ist Amalgam jedoch zunehmend in die Kritik geraten. Der Grund dafür liegt im enthaltenen Quecksilber, einem Schwermetall, das in bestimmten Mengen gesundheitsschädlich sein kann. Zwar sind die Mengen in einer einzelnen Füllung gering, dennoch ist das Risiko einer schleichenden Belastung durch Dämpfe oder Abbauprozesse nicht vollständig auszuschließen. Auch aus ökologischer Sicht wird Amalgam kritisch betrachtet, da Quecksilber in der Umwelt schwer abbaubar ist.

Viele Länder, darunter Schweden, Norwegen und Japan, haben die Verwendung von Amalgam daher bereits eingeschränkt oder ganz eingestellt. Auch in Österreich empfehlen das Gesundheitsministerium und Fachgesellschaften, Amalgam insbesondere bei Kindern, Schwangeren und Stillenden zu vermeiden.

Warum verzichte ich auf Amalgamfüllungen in meiner Praxis?

Ich lege großen Wert auf eine Zahnmedizin, die nicht nur funktionell, sondern auch gesundheitlich und ästhetisch höchsten Ansprüchen genügt. Aus diesem Grund verzichte ich auf Amalgam, wann immer es möglich ist.

Amalgamfreie Füllungen sind heute dank moderner Materialien eine sichere und hochwertige Alternative. Sie sind frei von Schwermetallen, biologisch gut verträglich und bieten ein natürliches Erscheinungsbild. Zudem ermöglichen sie eine präzisere Anpassung an die Zahnfarbe und sind damit optisch kaum von der natürlichen Zahnsubstanz zu unterscheiden.

Für Kinder bis zum 10. Lebensjahr biete ich in meiner Praxis in Wien amalgamfreie Füllungen kostenlos an. Das entspricht der Empfehlung des österreichischen Gesundheitsministeriums, da sich im wachsenden Organismus mögliche Belastungen stärker auswirken könnten. Leider übernehmen die Sozialversicherungsträger in Österreich derzeit noch keine Kosten für alternative Füllmaterialien, obwohl diese in vielen Ländern bereits Standard sind. Ich halte es jedoch für medizinisch sinnvoll, auf Amalgam zu verzichten, und setze daher auf moderne, sichere Werkstoffe.

Welche Alternativen zu Amalgam gibt es?

In meiner Praxis verwende ich je nach Zahnsituation und ästhetischem Anspruch verschiedene Füllungsmaterialien:

Keramische Füllungen (Inlays) bieten eine noch höhere Stabilität und eine exzellente Ästhetik. Sie werden individuell im zahntechnischen Labor gefertigt und anschließend fest mit dem Zahn verbunden. Keramik ist farbstabil, biokompatibel und besonders langlebig. Diese Lösung empfiehlt sich bei größeren Defekten oder im sichtbaren Bereich, wenn höchste Ansprüche an das Erscheinungsbild bestehen.

Compomerzemente sind weitere Alternativen, die vor allem bei Kindern oder als Übergangslösung eingesetzt werden. Sie sind ebenfalls metallfrei und unterstützen durch die Abgabe von Fluorid den Kariesschutz.

Jedes Material hat seine spezifischen Eigenschaften. Im persönlichen Gespräch erkläre ich Ihnen gerne die Unterschiede und empfehle die für Sie passende Lösung.

Wie läuft das Entfernen alter Amalgamfüllungen ab?

Falls Sie bereits Amalgamfüllungen haben und diese ersetzen lassen möchten, ist ein sorgfältiges und sicheres Vorgehen besonders wichtig. Beim Entfernen entstehen feine Partikel und Dämpfe, die möglichst nicht eingeatmet werden sollten.

In meiner Praxis wird Amalgam unter besonderen Schutzmaßnahmen entfernt. Dazu gehören Absaugvorrichtungen mit speziellen Filtern, eine gründliche Kühlung des Zahnes während des Ausbohrens und, falls gewünscht, zusätzlicher Schutz durch einen sogenannten Kofferdam (Gummischutz über dem Zahn). Auf diese Weise kann die Belastung durch Quecksilberdämpfe auf ein Minimum reduziert werden. Anschließend wird der Zahn mit einem modernen, metallfreien Füllungsmaterial versorgt, das sowohl funktionell als auch ästhetisch überzeugt.

Welche Vorteile bieten amalgamfreie Füllungen?

Amalgamfreie Füllungen haben gegenüber herkömmlichen Füllungen mehrere Vorteile. Sie sind biokompatibel und enthalten keine Schwermetalle oder potenziell gesundheitsschädlichen Stoffe. Durch die farbliche Anpassung an den natürlichen Zahn sind sie ästhetisch deutlich ansprechender. Darüber hinaus können moderne Materialien fest mit der Zahnsubstanz verbunden werden, was den Zahn stabilisiert und vor weiteren Schäden schützt.

Auch das Risiko von allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten ist bei modernen Füllungsmaterialien deutlich geringer. Damit sind sie die zeitgemäße Lösung für eine Zahnmedizin, die Gesundheit, Funktion und Ästhetik gleichermaßen berücksichtigt.

Wenn Sie Fragen zu bestehenden Amalgamfüllungen oder zu alternativen Materialien haben, berate ich Sie gerne persönlich. Vereinbaren Sie einen Termin in meiner Praxis in 1090 Wien – ich nehme mir Zeit, um gemeinsam mit Ihnen die beste Lösung für Ihre Zahngesundheit zu finden.