Zahnkronen und Brücken in 1090 Wien
Wenn ein Zahn durch Karies oder einen Unfall so stark zerstört ist, dass eine Füllung nicht mehr ausreicht, ist eine Zahnkrone oft die beste Lösung, um ihn zu erhalten. Ich bin Dr.
Eine Zahnkrone überkront einen stark geschädigten Zahn und gibt ihm Form, Stabilität und Funktion zurück, während eine Zahnbrücke eine Lücke schließt, indem sie an den Nachbarzähnen befestigt wird. Beide gehören zum festsitzenden Zahnersatz und lassen sich aus Vollkeramik, Metallkeramik oder Gold anfertigen. Die Behandlung erstreckt sich in der Regel über zwei bis drei Termine, an denen ich den Zahn vorbereite, einen Abdruck nehme und die im Labor gefertigte Versorgung einsetze. Bei guter Pflege halten Zahnkronen und Zahnbrücken viele Jahre und sind von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden.
Wenn ein Zahn durch Karies oder einen Unfall so stark zerstört ist, dass eine Füllung nicht mehr ausreicht, ist eine Zahnkrone oft die beste Lösung, um ihn zu erhalten. Ich bin Dr. Gert Koban und versorge Sie in meiner Ordination in 1090 Wien mit hochwertigen Kronen und Brücken. Als Ihr Zahnarzt im Alsergrund lege ich Wert darauf, so viel eigene Zahnsubstanz wie möglich zu schützen und eine Versorgung zu schaffen, die funktioniert und ästhetisch überzeugt. Auf dieser Seite erkläre ich Ihnen, wann eine Krone und wann eine Brücke sinnvoll ist, welche Materialien ich verwende und wie die Behandlung abläuft.
Wann brauche ich eine Zahnkrone?
Eine Zahnkrone kommt zum Einsatz, wenn ein Zahn so weit geschädigt ist, dass eine Füllung ihn nicht mehr dauerhaft stabilisieren kann, die Wurzel aber gesund und tragfähig bleibt. Typische Gründe sind ausgedehnte Karies, ein abgebrochenes Stück oder ein Zahn, der nach einer Wurzelbehandlung spröde geworden ist. Die Krone umschließt den sichtbaren Teil des Zahnes wie eine schützende Kappe und übernimmt dessen Funktion beim Kauen vollständig.
Anders als eine Zahnspange, die Zähne bewegt, ersetzt eine Krone die verlorene Zahnsubstanz und schützt den darunterliegenden Zahn vor weiterer Belastung. Zahnkronen sind eine bewährte Möglichkeit, einen einzelnen Zahn zu erhalten, statt ihn zu ziehen. Gerade bei stark beanspruchten Backenzähnen sorgt eine Krone für die nötige Stabilität und beugt Brüchen vor.
Wann ist eine Zahnbrücke sinnvoll?
Fehlt ein Zahn oder fehlen mehrere nebeneinanderliegende Zähne, schließt eine Zahnbrücke die Lücke. Die Brücke besteht aus zwei Kronen, die auf den Nachbarzähnen sitzen, und einem oder mehreren Zwischengliedern, die den fehlenden Zahn ersetzen. Damit die Brücke sicher hält, werden die beiden Pfeilerzähne beschliffen und mit Kronen versorgt. Auf diese Weise wird die Zahnbrücke fest verankert und ist nicht herausnehmbar.
Eine Brücke ist immer dann sinnvoll, wenn die Nachbarzähne stabil genug sind, um die zusätzliche Belastung zu tragen. Sind die angrenzenden Zähne gesund und unversehrt, ist es manchmal schonender, statt einer Brücke ein Implantat zu setzen, weil dann die gesunden Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen. Zahnimplantate sind hier eine mögliche Alternative, die ich mit Ihnen bespreche. Welche Lösung für Ihre Lücke besser passt, hängt vom Zustand der Nachbarzähne, vom Kieferknochen und von Ihren Wünschen ab. Ich berate Sie dazu ehrlich und ausführlich.
Welche Materialien gibt es für Kronen und Brücken?
Für Kronen und Brücken stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die ich je nach Lage im Gebiss und nach Ihren ästhetischen Wünschen einsetze.
Vollkeramik ist im sichtbaren Frontzahnbereich die ästhetische erste Wahl. Vollkeramikkronen wirken durch ihre natürliche Lichtdurchlässigkeit besonders lebendig und sind von echten Zähnen kaum zu unterscheiden. Vollkeramik enthält kein Metall und ist sehr gut verträglich.
Metallkeramik verbindet ein stabiles Metallgerüst mit einer zahnfarbenen Keramikverblendung. Solche Metallkronen sind robust und eignen sich gut für den Seitenzahnbereich, wo hohe Kaukräfte wirken. Sie bieten ein gutes Verhältnis aus Stabilität, Ästhetik und Preis.
Gold ist ein sehr langlebiges und verträgliches Material. Goldkronen zeigen ihre Vorteile vor allem bei den hinteren Backenzähnen, weil sie den natürlichen Zähnen im Kauverhalten sehr nahekommen und den Gegenzahn schonen. Ästhetisch fallen sie allerdings stärker auf, weshalb ich sie meist im nicht sichtbaren Bereich verwende.
Für die Anfertigung arbeite ich eng mit einem erfahrenen Labor zusammen, in dem hochwertige Keramik verarbeitet und für Ihre Versorgung verwendet wird. Wo es sinnvoll ist, nutze ich die digitale Abformung. Dieser digitale Abdruck ist für Sie angenehmer als der klassische Abdruck mit Abformmasse und gewährleistet eine individuell und passgenau gefertigte Versorgung. So erhalten meine Patienten eine Krone, die exakt zum verbliebenen Teil des Zahns passt.
Wie läuft die Behandlung in meiner Ordination ab?
Die Versorgung mit einer Krone oder Brücke erstreckt sich in meiner Ordination üblicherweise über zwei bis drei Termine. Alles beginnt mit einer gründlichen Untersuchung, bei der ich prüfe, ob der Zahn erhalten werden kann und welche Versorgung ideal ist. Anschließend bereite ich den Zahn unter lokaler Betäubung vor und beschleife ihn schonend, sodass die Krone später genug Platz findet. Danach nehme ich einen Abdruck, nach dem das Labor Ihre individuelle Versorgung fertigt.
Damit Sie in der Zwischenzeit nicht ohne Zahn dastehen, setze ich ein Provisorium ein, das den vorbereiteten Zahn schützt. Eine fertige Krone kann also nicht sofort am selben Tag eingesetzt werden, weil die sorgfältige Herstellung im Labor einige Tage braucht. Beim nächsten Termin prüfe ich den Sitz, die Farbe und den Biss der neuen Krone oder Brücke und befestige sie erst dann dauerhaft, wenn alles genau passt. Ich nehme mir für jeden Schritt Zeit und erkläre Ihnen, was gerade geschieht. Gerade Angstpatienten schätzen dieses ruhige, etappenweise Vorgehen.
Was sollte ich mit dem Provisorium beachten?
In der Zeit zwischen dem Beschleifen und dem Einsetzen der fertigen Krone tragen Sie ein Provisorium. Es schützt den vorbereiteten Zahn, hält die Lücke offen und sorgt dafür, dass Sie normal sprechen und lächeln können. Weil ein Provisorium nur für kurze Zeit gedacht ist, ist es weniger stabil als die endgültige Versorgung. Ich rate Ihnen deshalb, auf dieser Seite vorsichtig zu kauen und sehr klebrige oder harte Speisen wie Kaugummi, Karamell oder Nüsse zu meiden, damit sich das Provisorium nicht löst. Beim Reinigen führen Sie die Zahnseide seitlich heraus, statt sie nach oben herauszuziehen, damit das Provisorium an seinem Platz bleibt. Sollte es sich doch einmal lösen, ist das kein Notfall. Bewahren Sie es auf und melden Sie sich in meiner Ordination, damit wir es rasch wieder befestigen und der vorbereitete Zahn geschützt bleibt.
Wie schütze ich empfindliche Kronenränder nach dem Einsetzen?
Nach dem Einsetzen einer neuen Krone kann der Zahn für einige Tage empfindlich auf Wärme, Kälte oder Druck reagieren. Das ist meist normal und lässt in der Regel bald nach. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Übergang zwischen Krone und Zahn direkt am Zahnfleischsaum, denn dieser Kronenrand ist die Stelle, an der sich Beläge sammeln und unbemerkt neue Karies entstehen kann. Reinigen Sie diesen Bereich mit weichen, kreisenden Bewegungen und führen Sie einmal täglich eine passende Zwischenraumbürste sanft an den Rändern entlang. So bleibt das Zahnfleisch reizfrei und der tragende Zahn gesund.
Ein oft unterschätztes Risiko für Kronen und Brücken ist nächtliches Zähneknirschen. Der starke Druck kann Keramik auf Dauer belasten und feine Sprünge verursachen. Wenn Sie zu Knirschen oder Pressen neigen, fertige ich Ihnen gerne eine individuelle Aufbissschiene an, die Sie nachts tragen und die Ihre Zähne und den Zahnersatz schützt. Bei den regelmäßigen Kontrollen sehe ich mir die Ränder Ihrer Versorgung genau an und greife frühzeitig ein, falls etwas nachjustiert werden muss.
Wie lange halten Zahnkronen und Brücken?
Bei guter Pflege halten Kronen und Brücken viele Jahre, häufig deutlich länger als zehn Jahre. Die Langlebigkeit hängt stark davon ab, wie gut Sie Ihre Zähne und den Zahnersatz pflegen. Wichtig ist eine gründliche tägliche Reinigung, die auch die Übergänge zum Zahnfleisch und die Zahnzwischenräume erfasst, denn dort kann sich sonst erneut Karies bilden und einen Pfeilerzahn schädigen.
Ich empfehle Ihnen regelmäßige Kontrollen alle sechs Monate sowie eine professionelle Mundhygiene, damit die tragenden Zähne und das Zahnfleisch gesund bleiben. So gewährleisten wir gemeinsam, dass Ihre Krone oder Brücke lange ihre Funktion erfüllt und ihre Stabilität behält. Eine gute Mundhygiene ist der wichtigste Faktor für die Haltbarkeit Ihres Zahnersatzes.
Was kosten Zahnkronen und Brücken in Wien?
Die Kosten für eine Zahnkrone oder eine Brücke hängen vor allem vom gewählten Material, von der Zahl der Glieder und vom Aufwand ab. Festsitzender Zahnersatz wie Kronen und Brücken ist in Österreich grundsätzlich eine Privatleistung, für die die Kasse nur in besonderen medizinischen Ausnahmefällen einen Zuschuss leistet. Einen ausführlichen Überblick über die zu erwartenden Kosten und einen schriftlichen Kostenvoranschlag gebe ich Ihnen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Fragen zu Kronen & Brücken
Ist das Beschleifen für eine Krone schmerzhaft?
+Sieht man einer Zahnkrone an, dass sie künstlich ist?
+Brücke oder Implantat, was ist besser?
+Wie pflege ich meine Krone oder Brücke richtig?
+Kann ich einen Termin für eine Beratung buchen?
+Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in 1090 Wien. Individuelle Zahnmedizin mit Feingefühl und Erfahrung – für alle Kassen und Privat.