Knochenaufbau im Kiefer in 1090 Wien
Viele Menschen erfahren erst bei der Implantatplanung, dass ihr Kieferknochen für feste Zähne nicht mehr ausreicht. Das ist kein Grund zur Sorge, denn mit einem gezielten Knochenaufbau lässt sich in den allermeisten Fällen wieder ein tragfähiges Fundament schaffen.
Ein Knochenaufbau schafft die stabile Grundlage, die ein Zahnimplantat braucht, wenn der Kieferknochen an der geplanten Stelle zu schmal oder zu niedrig geworden ist. In meiner Ordination in 1090 Wien prüfe ich zuerst mit einer sorgfältigen Diagnostik, ob und in welchem Umfang ein Aufbau überhaupt nötig ist. Für den Oberkiefer kommt häufig der sogenannte Sinuslift zum Einsatz, während seitliche Defekte oft mit Knochenersatzmaterial und einer schützenden Membran versorgt werden. Nach dem Eingriff braucht der Knochen je nach Methode einige Monate Einheilzeit, bevor das Implantat sicher gesetzt werden kann.
Viele Menschen erfahren erst bei der Implantatplanung, dass ihr Kieferknochen für feste Zähne nicht mehr ausreicht. Das ist kein Grund zur Sorge, denn mit einem gezielten Knochenaufbau lässt sich in den allermeisten Fällen wieder ein tragfähiges Fundament schaffen. Ich bin Dr. Gert Koban, Ihr Zahnarzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in der Grundlgasse 1 im 9. Bezirk, und begleite Sie durch diesen Schritt ruhig und verständlich. Bevor ich einen Knochenaufbau am Kiefer empfehle, erkläre ich Ihnen genau, warum er nötig ist und welche Möglichkeiten es gibt.
Wann ist ein Knochenaufbau am Kiefer nötig?
Nach dem Verlust eines Zahns beginnt der Kieferknochen an dieser Stelle, sich zurückzubilden, weil ihm der natürliche Kaudruck fehlt. Je länger eine Lücke besteht, desto mehr Knochen kann verloren gehen. Auch eine fortgeschrittene Parodontitis, also eine Entzündung des Zahnhalteapparats, ein Unfall oder anatomische Besonderheiten können dazu führen, dass an der geplanten Implantatposition zu wenig Knochen vorhanden ist. Ein Zahnimplantat braucht jedoch ausreichend Höhe und Breite im Kieferknochen, um fest und dauerhaft verankert zu sein.
Ob ein Aufbau nötig ist, kann ich erst nach einer genauen Untersuchung sagen. Dazu gehört in der Regel eine dreidimensionale Röntgenaufnahme, die mir das verbliebene Knochenvolumen und die Lage wichtiger Strukturen wie der Kieferhöhle oder der Nerven zeigt. Reicht der Knochen aus, kann ich das Implantat direkt setzen. Fehlt Substanz, bespreche ich mit Ihnen offen, welche Aufbaumethode für Ihre Situation geeignet ist. Ich baue nie mehr auf als notwendig, sondern wähle den Weg, der für Sie am schonendsten ist.
Welche Methoden des Knochenaufbaus gibt es?
Welche Methode infrage kommt, hängt davon ab, wo im Kiefer wie viel Knochen fehlt. Bei kleineren Defekten fülle ich die Lücke mit Knochenersatzmaterial auf und decke den Bereich mit einer feinen Membran ab. Diese Membran hält das Material an Ort und Stelle und gibt dem Körper Zeit, eigenen Knochen zu bilden. Dieses Vorgehen ist als gesteuerte Knochenregeneration bekannt und lässt sich oft in einer Sitzung mit dem Setzen des Implantats verbinden.
Ist der Kieferkamm sehr schmal geworden, kann er behutsam aufgedehnt werden, um Platz für das Implantat zu schaffen. Bei ausgedehnten Defekten verwende ich mitunter einen kleinen Block aus körpereigenem Knochen, der besonders zuverlässig einheilt. Im seitlichen Oberkiefer, wo die Kieferhöhle den Knochen nach oben begrenzt, ist der Sinuslift die bewährte Lösung. Für welche Methode ich mich entscheide, lege ich immer gemeinsam mit Ihnen fest, nachdem ich Ihnen die Vor- und Nachteile in Ruhe erklärt habe.
Wie funktioniert der Sinuslift im Oberkiefer?
Beim Sinuslift geht es darum, im hinteren Oberkiefer wieder genügend Knochenhöhe für ein Implantat zu gewinnen. Über dem seitlichen Oberkiefer liegt die Kieferhöhle, die von einer dünnen Schleimhaut ausgekleidet ist. Bei einem Sinuslift hebe ich diese Schleimhaut vorsichtig an und fülle den entstehenden Raum mit Knochenersatzmaterial, aus dem der Körper mit der Zeit stabilen eigenen Knochen bildet.
Ist noch etwas Restknochen vorhanden, genügt oft der schonende innere Zugang über die spätere Implantatbohrung, und Aufbau und Implantat lassen sich in einem Schritt verbinden. Fehlt sehr viel Höhe, wähle ich den seitlichen Zugang, bei dem ich über ein kleines Fenster im Knochen arbeite und das Implantat meist erst nach einer Einheilphase setze. Beide Varianten führe ich in der Regel unter lokaler Betäubung durch, sodass Sie den Eingriff möglichst schmerzarm erleben. Welche Form für Sie sinnvoll ist, entscheidet sich anhand Ihres Röntgenbildes.
Nach einem Sinuslift ist es wichtig, in den ersten Wochen keinen Druck auf die Kieferhöhle auszuüben. Ich bitte Sie daher, nicht kräftig zu schnäuzen, das Niesen möglichst mit geöffnetem Mund abzufangen und für einige Zeit auf Flugreisen und Tauchen zu verzichten. So kann das eingebrachte Material ungestört in stabilen Knochen umgebaut werden. Diese einfachen Verhaltensregeln bespreche ich mit Ihnen ausführlich, bevor Sie nach dem Eingriff nach Hause gehen.
Welches Knochenersatzmaterial wird verwendet?
Für den Aufbau stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die ich je nach Situation auswähle. Am besten heilt körpereigener Knochen ein, den ich in kleiner Menge an einer anderen Stelle im Kiefer gewinnen kann. Er lässt sich hervorragend integrieren, erfordert aber einen zusätzlichen Entnahmebereich. Häufig verwende ich daher aufbereitetes Knochenersatzmaterial, das dem Körper als Gerüst dient, an dem er neuen Knochen bildet.
Solche Materialien können tierischen Ursprungs, von Spendern oder synthetisch hergestellt sein. Alle in Österreich zugelassenen Materialien sind streng geprüft und werden seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Ich erkläre Ihnen vor dem Eingriff, welches Material ich für Ihre Situation empfehle und warum. So können Sie die Entscheidung gut informiert mittragen. Auf konkrete Produktnamen verzichte ich hier bewusst, weil die Auswahl immer individuell erfolgt.
Wie läuft der Knochenaufbau in meiner Ordination ab?
Alles beginnt mit einer gründlichen Untersuchung und der dreidimensionalen Bildgebung, damit ich den Eingriff genau planen kann. Anschließend bespreche ich mit Ihnen den Ablauf, die gewählte Methode und die zu erwartende Einheilzeit. Am Behandlungstag betäube ich den Bereich örtlich; für sehr ängstliche Patienten oder umfangreiche Aufbauten kläre ich individuell zusätzliche Möglichkeiten der Beruhigung ab.
Während des Eingriffs lege ich den betroffenen Knochenbereich frei, bringe das Aufbaumaterial ein und decke es bei Bedarf mit einer Membran ab. Zum Abschluss verschließe ich die Wunde mit einer feinen Naht. Je nach Umfang dauert der Eingriff unterschiedlich lange. Danach folgt die Einheilphase, in der der Körper das Material in eigenen, tragfähigen Knochen umbaut. Diese Phase dauert je nach Methode und Ausmaß meist zwischen drei und neun Monaten. Erst wenn der Knochen ausreichend stabil ist, setze ich das Implantat. In manchen Fällen lässt sich der Aufbau auch direkt mit der Implantation verbinden, was ich vorab mit Ihnen kläre.
Wie lange dauert die Einheilzeit und welche Risiken gibt es?
Die Einheilzeit richtet sich nach der Menge des aufgebauten Knochens. Kleine Aufbauten sind oft nach wenigen Monaten belastbar, größere brauchen bis zu neun Monate. Diese Geduld zahlt sich aus, denn nur ein gut eingeheilter Knochen trägt ein Implantat dauerhaft. In den ersten Tagen nach dem Eingriff sind eine Schwellung und ein leichtes Spannungsgefühl normal, die sich mit Kühlung und den empfohlenen Mitteln gut lindern lassen.
Ich spreche offen über mögliche Risiken. Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können Nachblutungen, Schwellungen oder Entzündungen auftreten. Beim Sinuslift besteht die Möglichkeit, dass die dünne Schleimhaut der Kieferhöhle einreißt, was sich in der Regel gut versorgen lässt. Sehr selten heilt aufgebautes Material nicht vollständig ein. Durch sorgfältige Planung, saubere Arbeit und Ihre Mithilfe bei der Nachsorge lassen sich solche Komplikationen weitgehend vermeiden. Halten Sie sich in der Heilungsphase bitte an meine Anweisungen, verzichten Sie auf Nikotin und schonen Sie die Region, dann verläuft die Einheilung meist unkompliziert.
Was kostet ein Knochenaufbau im Kiefer?
Ein Knochenaufbau ist in Österreich in der Regel eine Privatleistung, die von den gesetzlichen Krankenkassen meist nicht übernommen wird. Die Kosten hängen stark von der Methode, dem Umfang des Aufbaus und dem verwendeten Material ab. In Wien bewegen sich die Preise für einen Knochenaufbau je nach Aufwand üblicherweise in einem breiten Rahmen von einigen hundert bis mehreren tausend Euro.
Weil jeder Kiefer anders ist, halte ich pauschale Preisauskünfte für wenig hilfreich. Nach der Untersuchung erstelle ich Ihnen einen individuellen und nachvollziehbaren Kostenvoranschlag, sodass Sie genau wissen, womit Sie rechnen müssen. Einen ausführlichen Überblick gebe ich Ihnen gerne im Beratungsgespräch in meiner Ordination in der Grundlgasse 1.
Fragen zu Knochenaufbau
Ist ein Knochenaufbau schmerzhaft?
+Wie lange muss der Knochen einheilen, bevor das Implantat gesetzt wird?
+Zahlt die Krankenkasse den Knochenaufbau?
+Gibt es Alternativen zum Knochenaufbau?
+Ist ein Knochenaufbau in höherem Alter noch möglich?
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