Implantate & Kieferchirurgie · 1090 Wien

Zahnimplantate in 1090 Wien – der feste Ersatz für verlorene Zähne

Wenn Ihnen ein Zahn fehlt oder Sie einen nicht erhaltungswürdigen Zahn ersetzen möchten, sind Zahnimplantate häufig die stabilste und langlebigste Lösung.

⏱ Lesezeit ca. 9 Min.✓ Fachlich geprüft von Dr. Gert Koban↻ Aktualisiert im Juli 2026
Zahnimplantat mit Krone in behandschuhter Hand – Implantologie bei Dr. Koban 1090 Wien
Auf einen Blick

Ein Zahnimplantat ersetzt die Wurzel eines verlorenen Zahns durch eine kleine Schraube aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und darauf eine Krone trägt. In meiner Ordination in 1090 Wien plane ich jedes Implantat individuell, von der ersten Untersuchung über den chirurgischen Eingriff bis zur fertigen Versorgung. Die Behandlung verläuft in mehreren Etappen über einige Monate, weil das Implantat fest mit dem Knochen verwachsen muss. Bei guter Mundhygiene und regelmäßiger Kontrolle halten Zahnimplantate viele Jahre, oft ein Leben lang.

Wenn Ihnen ein Zahn fehlt oder Sie einen nicht erhaltungswürdigen Zahn ersetzen möchten, sind Zahnimplantate häufig die stabilste und langlebigste Lösung. Als Zahnarzt in 1090 Wien setze ich Implantate seit vielen Jahren und begleite Sie durch alle Schritte der Implantation. Mir ist wichtig, dass Sie verstehen, was mit Ihnen geschieht, dass Sie sich sicher fühlen und dass das Ergebnis am Ende zu Ihnen passt. Auf dieser Seite erkläre ich Ihnen, was ein Zahnimplantat ist, für wen es sich eignet, wie die Behandlung in meiner Ordination im Alsergrund abläuft und worauf Sie langfristig achten sollten.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Es besteht meist aus Titan, einem Material, das der Körper sehr gut verträgt und das mit dem Knochen eine feste Verbindung eingeht. Diesen Vorgang nennt man Einheilung oder Osseointegration, dabei verwächst der Kieferknochen dauerhaft mit der Oberfläche des Implantats. Auf die eingeheilte Schraube setze ich später einen kleinen Verbindungsaufbau und darauf die sichtbare Krone, die den fehlenden Zahn ersetzt.

Der große Unterschied zu einer Brücke besteht darin, dass für ein Implantat die Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen. Die gesunde Zahnsubstanz daneben bleibt also unangetastet. Ein Implantat steht für sich allein und überträgt die Kaukraft direkt auf den Kieferknochen, so wie es eine natürliche Wurzel tun würde. Das schützt den Knochen davor, sich nach einem Zahnverlust zurückzubilden. Zahnimplantate lassen sich für einen einzelnen fehlenden Zahn ebenso nutzen wie als Halt für eine Brücke oder eine Prothese, wenn mehrere Zähne oder ein ganzer Kiefer fehlen.

Für wen eignen sich Zahnimplantate?

Grundsätzlich kommen Zahnimplantate für die meisten erwachsenen Patientinnen und Patienten infrage, die einen oder mehrere Zähne verloren haben. Ob eine einzelne Lücke, mehrere fehlende Zähne nebeneinander oder ein zahnloser Kiefer, in vielen Fällen lässt sich mit Implantaten eine feste und komfortable Versorgung erreichen. Auch als Halt für eine lockere Prothese können Implantate den Alltag deutlich erleichtern, weil der Zahnersatz dann sicher sitzt und beim Sprechen und Essen nicht mehr verrutscht.

Wichtig sind zwei Voraussetzungen. Zum einen braucht es ausreichend Kieferknochen, in den ich das Implantat sicher einsetzen kann. Ist zu wenig Knochen vorhanden, weil eine Lücke schon länger besteht, lässt sich das häufig durch einen Knochenaufbau ausgleichen. Zum anderen ist eine gute Mundhygiene entscheidend, denn ein Implantat bleibt nur dann dauerhaft gesund, wenn das umliegende Zahnfleisch gepflegt und frei von Entzündungen ist.

Es gibt Situationen, in denen ich vorsichtig plane oder von einer Implantation vorerst abrate. Dazu zählen bestimmte unbehandelte Allgemeinerkrankungen, eine schwere Zahnfleischerkrankung, starkes Rauchen oder das noch nicht abgeschlossene Kieferwachstum bei sehr jungen Menschen. Deshalb steht am Anfang immer eine gründliche Untersuchung. In der Beratung bespreche ich mit Ihnen ehrlich, ob ein Implantat für Ihre Situation die richtige Lösung ist oder ob eine Brücke oder Prothese für Sie sinnvoller wäre.

Welche Formen von Zahnersatz sind mit Implantaten möglich?

Zahnimplantate sind vielseitig, weil sich auf ihnen ganz unterschiedliche Formen von Zahnersatz befestigen lassen. Fehlt Ihnen ein einzelner Zahn, setze ich ein Implantat und versorge es mit einer einzelnen Krone. Das ist die klassische Lösung für eine einzelne Lücke, ohne dass die gesunden Nachbarzähne beschliffen werden müssen.

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, ist es nicht nötig, für jeden Zahn ein eigenes Implantat zu setzen. Häufig genügen zwei Implantate, die gemeinsam eine festsitzende Brücke tragen. Und wenn ein ganzer Kiefer versorgt werden muss, lässt sich mit einigen wenigen Implantaten eine fest verankerte Brücke oder eine sicher haltende Prothese realisieren. Gerade Menschen, die bisher mit einer lockeren Prothese gelebt haben, gewinnen so wieder festen Halt beim Essen und Sprechen. Welche Form in Ihrem Fall möglich und sinnvoll ist, hängt von der Zahl der fehlenden Zähne, dem Knochenangebot und Ihren Wünschen ab. Ich bespreche die Möglichkeiten der modernen Implantologie in Ruhe mit Ihnen und empfehle die Lösung, die langfristig am besten zu Ihnen passt.

Wie läuft die Behandlung mit Zahnimplantaten in meiner Ordination ab?

Jede Implantation beginnt mit einer ausführlichen Diagnostik. Ich untersuche Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch, bespreche Ihre Wünsche und Ihre Krankengeschichte und mache ein Röntgenbild, um das Knochenangebot und den Verlauf wichtiger Strukturen wie Nerven und Kieferhöhle genau zu beurteilen. Auf dieser Grundlage plane ich, an welcher Stelle, in welchem Winkel und in welcher Größe das Implantat gesetzt werden soll. Diese Planung ist der wichtigste Schritt, denn sie entscheidet über den späteren Halt und die Ästhetik.

Anschließend folgt der eigentliche Eingriff. Er findet in der Regel unter lokaler Betäubung statt, sodass Sie währenddessen keine Schmerzen spüren. Ich öffne das Zahnfleisch an der geplanten Stelle vorsichtig, bereite das Implantatbett im Kieferknochen schonend vor und setze das Implantat ein. Danach wird die Wunde vernäht. Der Eingriff für ein einzelnes Implantat dauert meist nur etwa dreißig bis sechzig Minuten. Ist vorher oder gleichzeitig ein Knochenaufbau nötig, plane ich diesen Schritt zusätzlich ein.

Nun beginnt die Einheilphase, in der das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwächst. Diese Zeit ist entscheidend für die Stabilität und lässt sich nicht abkürzen. Im Unterkiefer dauert die Einheilung meist etwa zwei bis drei Monate, im Oberkiefer, wo der Knochen weicher ist, häufig drei bis sechs Monate. Damit Sie in dieser Zeit nicht mit einer sichtbaren Lücke leben müssen, versorge ich Sie bei Bedarf mit einem provisorischen Zahnersatz.

Ist das Implantat eingeheilt, folgt der letzte Abschnitt. Ich nehme einen Abdruck oder einen digitalen Scan Ihres Kiefers, damit im Labor die passgenaue Krone angefertigt werden kann. Zum Abschluss setze ich den Aufbau und die fertige Krone auf das Implantat. Ab diesem Moment haben Sie wieder einen festen Zahn, mit dem Sie normal kauen, sprechen und lachen können. In einem Kontrolltermin überprüfe ich Sitz und Biss und zeige Ihnen, wie Sie Ihr neues Implantat richtig pflegen.

Sind Zahnimplantate schmerzhaft?

Viele Menschen sorgen sich vor allem vor Schmerzen. Der Eingriff selbst verläuft unter lokaler Betäubung und ist dadurch möglichst schmerzarm, in aller Regel spüren Sie während der Implantation nichts von der eigentlichen Behandlung. Nach dem Abklingen der Betäubung kann es zu einem leichten Druckgefühl, einer Schwellung oder einem Nachziehen kommen, ähnlich wie nach einer Zahnentfernung. Diese Beschwerden lassen sich mit den üblichen Schmerzmitteln gut lindern und klingen meist nach wenigen Tagen ab.

Als Zahnarzt für ängstliche Patientinnen und Patienten nehme ich mir bewusst Zeit und erkläre Ihnen jeden Schritt, bevor er geschieht. Wenn Sie unsicher sind, können wir die Behandlung in Etappen aufteilen und in Ihrem Tempo vorgehen. Mir ist wichtig, dass Sie sich während der gesamten Implantation gut aufgehoben fühlen.

Wie lange halten Zahnimplantate?

Zahnimplantate gehören zu den langlebigsten Formen des Zahnersatzes. Bei guter Pflege und regelmäßiger Kontrolle bleiben viele Implantate über Jahrzehnte stabil, in vielen Fällen ein Leben lang. Entscheidend für die Haltbarkeit sind vor allem drei Dinge: eine sorgfältige häusliche Mundhygiene, regelmäßige professionelle Zahnreinigung und die halbjährliche Kontrolle in meiner Ordination.

Das Implantat selbst kann nicht von Karies befallen werden, weil es aus Titan besteht. Gefährdet ist jedoch das Gewebe rundherum. Sammeln sich Bakterien am Übergang zum Zahnfleisch, kann eine Entzündung entstehen, die im schlimmsten Fall den Knochen um das Implantat abbaut. Genau das lässt sich durch konsequente Pflege und die regelmäßige Kontrolle sehr gut vermeiden. Ich zeige Ihnen daher genau, wie Sie Ihre Implantate zu Hause reinigen, und behalte den Zustand des Zahnfleisches bei jedem Termin im Blick.

Wie pflege ich mein Zahnimplantat richtig?

Ein Zahnimplantat verlangt im Alltag keine komplizierte Sonderbehandlung, aber es braucht dieselbe konsequente Pflege wie ein natürlicher Zahn, und an manchen Stellen sogar etwas mehr Aufmerksamkeit. Wichtig ist die tägliche gründliche Reinigung, besonders am Übergang zwischen Krone und Zahnfleisch, weil sich dort Bakterien ansammeln können. Neben der Zahnbürste helfen Zahnseide oder kleine Zwischenraumbürsten, den Bereich rund um das Implantat sauber zu halten.

Ebenso wichtig sind die regelmäßige professionelle Mundhygiene und die halbjährliche Kontrolle in meiner Ordination. Dabei überprüfe ich den Sitz des Implantats, den Zustand des Zahnfleisches und den umliegenden Knochen. So lässt sich eine beginnende Entzündung frühzeitig erkennen und behandeln, lange bevor sie dem Halt des Implantats schaden kann. Jeder Patient erhält von mir eine auf die eigene Situation abgestimmte Anleitung, damit die Pflege zu Hause wirklich gelingt. Diese Kombination aus guter häuslicher Pflege und regelmäßiger Kontrolle ist der wichtigste Beitrag zu einem Implantat, das über viele Jahre hält.

Welche Risiken gibt es bei einer Implantation?

Das Einsetzen von Zahnimplantaten ist heute ein gut planbarer und sehr zuverlässiger Eingriff, dennoch gehört zu einer ehrlichen Aufklärung auch, dass jede Behandlung Risiken mit sich bringt. In seltenen Fällen kann es zu einer Wundinfektion, einer Nachblutung oder einer vorübergehenden Schwellung kommen. Sehr selten wächst ein Implantat nicht richtig ein, dann muss es entfernt und die Stelle nach einer Heilungsphase erneut versorgt werden.

Weil ich vor jedem Eingriff die Lage von Nerven und Kieferhöhle genau beurteile und die Implantation sorgfältig plane, lassen sich diese Risiken deutlich verringern. Auch Ihr Beitrag zählt: Wer nicht raucht, auf gute Mundhygiene achtet und die Kontrolltermine wahrnimmt, unterstützt das dauerhafte Gelingen der Behandlung. In der Beratung bespreche ich alle möglichen Risiken offen mit Ihnen, damit Sie eine gut informierte Entscheidung treffen können.

Was kosten Zahnimplantate in Wien?

Was ein Zahnimplantat kostet, hängt stark vom individuellen Aufwand ab, etwa davon, ob ein Knochenaufbau nötig ist, welches Material verwendet wird und wie die Krone gestaltet werden soll. In Wien liegen die Gesamtkosten für ein einzelnes Implantat samt Aufbau und Krone üblicherweise im Bereich mehrerer tausend Euro. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Implantate in Österreich in der Regel nicht, sie gelten als Privatleistung.

Genaue Zahlen kann ich Ihnen erst nach der Untersuchung nennen, weil erst dann feststeht, welche Schritte in Ihrem Fall nötig sind. Sie erhalten von mir immer einen schriftlichen und nachvollziehbaren Kostenvoranschlag, bevor die Behandlung beginnt. Einen ausführlichen Überblick über die Preise, die Aufschlüsselung der einzelnen Posten und die Frage der Kostenerstattung gebe ich Ihnen gerne im persönlichen Beratungsgespräch.

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Häufige Fragen

Fragen zu Zahnimplantate

Wie lange dauert die gesamte Behandlung von der Planung bis zur fertigen Krone?

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Von der ersten Untersuchung bis zum fertigen Zahn vergehen meist etwa drei bis sechs Monate. Der größte Teil dieser Zeit entfällt auf die Einheilphase, in der das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwächst. Ist zusätzlich ein Knochenaufbau erforderlich, kann sich der Zeitraum entsprechend verlängern. Den genauen Ablauf plane ich individuell mit Ihnen.

Muss ich während der Einheilzeit mit einer Zahnlücke leben?

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Nein. Damit Sie in der Einheilphase nicht mit einer sichtbaren Lücke auskommen müssen, versorge ich Sie bei Bedarf mit einem provisorischen Zahnersatz. Vor allem im sichtbaren Frontzahnbereich achte ich darauf, dass Sie durchgehend ästhetisch versorgt sind.

Was ist, wenn ich zu wenig Kieferknochen habe?

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Ein zu geringes Knochenangebot bedeutet nicht automatisch, dass ein Implantat unmöglich ist. In vielen Fällen lässt sich der fehlende Knochen durch einen Knochenaufbau wiederherstellen, entweder vor der Implantation oder im selben Eingriff. Ob und in welchem Umfang das nötig ist, kläre ich anhand eines Röntgenbildes.

Kann ich mit einem Zahnimplantat ganz normal essen?

+
Ja. Sobald das Implantat eingeheilt und mit der Krone versorgt ist, überträgt es die Kaukraft wie ein natürlicher Zahn direkt auf den Kieferknochen. Sie können damit uneingeschränkt kauen, sprechen und lachen. Genau dieser feste Halt ist einer der größten Vorteile gegenüber einer herausnehmbaren Prothese.

Übernimmt die Krankenkasse Zahnimplantate?

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In der Regel nicht. Zahnimplantate zählen in Österreich zu den privaten Leistungen und werden von der gesetzlichen Krankenversicherung meist nicht bezahlt. Es gibt einzelne Ausnahmen und je nach Versicherungsträger unterschiedliche Regelungen. Details und einen individuellen Kostenvoranschlag bespreche ich gerne persönlich mit Ihnen.

Ich habe Angst vor dem Eingriff. Wie gehen Sie damit um?

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Angst vor dem Zahnarzt ist verständlich und weit verbreitet. In meiner Ordination im Alsergrund nehme ich mir bewusst Zeit, erkläre jeden Schritt und arbeite behutsam. Auf Wunsch teilen wir die Behandlung in Etappen auf, damit Sie in Ihrem Tempo vorgehen können. Rufen Sie mich unter 01/317 46 64 an, dann besprechen wir in Ruhe, wie wir gemeinsam vorgehen.