Zahn ziehen in 1090 Wien – schonende Zahnentfernung
Der Gedanke, einen Zahn ziehen zu lassen, löst bei vielen Menschen Unbehagen aus. Ich nehme diese Sorge ernst und erkläre Ihnen jeden Schritt, bevor ich beginne. Ich bin Dr. Gert Koban, Ihr Zahnarzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in der Grundlgasse 1 im 9.
Einen Zahn zu ziehen ist für mich immer die letzte Option, wenn sich ein Zahn nicht mehr erhalten lässt. In meiner Ordination in 1090 Wien prüfe ich zuerst sorgfältig, ob eine Füllung, eine Krone oder eine Wurzelbehandlung den Zahn noch retten kann. Ist die Zahnentfernung unvermeidbar, führe ich sie unter lokaler Betäubung schonend und möglichst schmerzarm durch. Nach dem Eingriff besprechen wir in Ruhe, wie sich die entstandene Lücke bei Bedarf wieder versorgen lässt.
Der Gedanke, einen Zahn ziehen zu lassen, löst bei vielen Menschen Unbehagen aus. Ich nehme diese Sorge ernst und erkläre Ihnen jeden Schritt, bevor ich beginne. Ich bin Dr. Gert Koban, Ihr Zahnarzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in der Grundlgasse 1 im 9. Bezirk, und behandle alle Kassen und Privatpatienten. Eine Zahnentfernung nehme ich nie leichtfertig vor, sondern erst dann, wenn alle Möglichkeiten des Zahnerhalts ausgeschöpft sind. Steht der Eingriff fest, sorge ich dafür, dass Sie ihn ruhig und so angenehm wie möglich erleben.
Wann ist eine Zahnentfernung unvermeidbar?
Nicht jeder schmerzende Zahn muss gezogen werden. Eine Zahnentfernung wird erst dann nötig, wenn ein Zahn so stark geschädigt ist, dass er sich nicht mehr sinnvoll erhalten lässt. Das ist zum Beispiel bei tiefer, weit fortgeschrittener Karies der Fall, bei der die Zerstörung bis in die Wurzel reicht. Auch ein Zahn, der durch einen Unfall der Länge nach gebrochen ist, lässt sich oft nicht mehr retten.
Ein weiterer häufiger Grund ist eine fortgeschrittene Parodontitis, also eine Entzündung des Zahnhalteapparats, durch die ein Zahn seinen Halt im Kieferknochen verliert und locker wird. Manchmal muss ich einen Zahn auch aus kieferorthopädischen Gründen entfernen, wenn im Kiefer zu wenig Platz für eine geordnete Zahnstellung ist. Und schließlich können stark entzündete oder falsch liegende Weisheitszähne eine Entfernung erforderlich machen. In jedem dieser Fälle wäge ich sorgfältig ab und ziehe einen Zahn nur, wenn es wirklich die beste Lösung für Ihre Gesundheit ist.
Welche Alternativen prüfe ich zuerst?
Bevor ich zur Zange greife, prüfe ich immer, ob sich Ihr Zahn erhalten lässt. Eine tiefe Karies kann ich oft mit einer Füllung oder einer Krone versorgen, und ein entzündeter Zahnnerv lässt sich häufig durch eine Wurzelbehandlung beruhigen, sodass der Zahn erhalten bleibt. Auch bei Zahnfleischerkrankungen versuche ich zunächst, die Entzündung zu behandeln und den Zahn zu stabilisieren.
Der eigene Zahn ist in aller Regel die beste Lösung, denn er erhält den Knochen und die natürliche Kaufunktion. Deshalb ist die Entfernung für mich immer der letzte Schritt. Erst wenn ich Ihnen ehrlich sagen muss, dass ein Erhalt nicht mehr möglich oder nicht mehr sinnvoll ist, empfehle ich die Extraktion. Diese Offenheit ist mir wichtig, damit Sie die Entscheidung nachvollziehen und mittragen können.
Wie läuft die Zahnentfernung in meiner Ordination ab?
Alles beginnt mit einer Untersuchung und meist einem Röntgenbild, damit ich die Lage der Wurzeln genau kenne. Anschließend betäube ich den betroffenen Bereich örtlich und warte ab, bis die Betäubung sicher wirkt. Während des Eingriffs spüren Sie dadurch keine Schmerzen, sondern höchstens einen leichten Druck. Ich löse den Zahn zunächst behutsam aus seinem Zahnfach und entferne ihn dann mit ruhiger, kontrollierter Bewegung, ohne unnötigen Druck auf den Kieferknochen.
Sitzt ein Zahn sehr fest, ist stark zerstört oder liegt er unter dem Zahnfleisch, ist eine chirurgische Entfernung nötig. Dabei lege ich den Zahn über einen kleinen Schnitt frei und teile ihn bei Bedarf, um ihn schonend herauszunehmen. Zum Abschluss reinige ich das Zahnfach, die sogenannte Alveole, und verschließe die Wunde bei Bedarf mit einer feinen Naht. Danach lege ich Ihnen einen Tupfer auf, auf den Sie eine Weile beißen. Der gesamte Eingriff dauert in unkomplizierten Fällen oft nur wenige Minuten. Bei mehreren Zähnen oder einer chirurgischen Entfernung nehme ich mir entsprechend mehr Zeit und arbeite in Etappen, wenn das für Sie angenehmer ist.
Gerade Menschen mit ausgeprägter Zahnarztangst begleite ich besonders behutsam. Ich erkläre jeden Schritt, bevor ich ihn ausführe, und lege bei Bedarf Pausen ein, damit Sie den Eingriff ruhig durchstehen. In seltenen, sehr aufwendigen Fällen kläre ich mit Ihnen zusätzliche Möglichkeiten der Beruhigung oder eine Vollnarkose ab.
Was muss ich nach dem Zahnziehen beachten?
Die ersten Stunden nach dem Eingriff sind für eine gute Heilung entscheidend. Beißen Sie zunächst rund eine halbe Stunde auf den Tupfer, damit sich in der Wunde ein schützendes Blutgerinnsel bildet. Kühlen Sie die Wange von außen mit Pausen, das lindert die Schwellung. Verzichten Sie am Tag des Eingriffs auf körperliche Anstrengung und legen Sie den Kopf zum Schlafen etwas höher.
Beim Essen gilt in den ersten Tagen: warten Sie, bis die Betäubung abgeklungen ist, und wählen Sie weiche, lauwarme Kost, die Sie auf der gegenüberliegenden Seite kauen. In der ersten Woche sollten Sie auf Nikotin, Alkohol, Kaffee und sehr heiße Getränke verzichten, weil sie die Heilung stören und das Blutgerinnsel gefährden können. Die Mundhygiene führen Sie vorsichtig weiter, sparen die Wunde aber zunächst aus und spülen erst ab dem Folgetag sanft. Wenn Sie diese Anweisungen befolgen, heilt die Wunde in der Regel unkompliziert innerhalb von ein bis zwei Wochen ab.
Welche Risiken und Komplikationen gibt es?
Ich spreche offen über mögliche Risiken, statt sie zu verschweigen. Nach einer Zahnentfernung sind eine leichte Nachblutung, eine Schwellung und ein vorübergehender Wundschmerz normal und klingen bald wieder ab. Gelegentlich kann sich die Wunde entzünden, oder es entsteht eine sogenannte trockene Alveole, wenn sich das schützende Blutgerinnsel zu früh löst. Diese verzögert die Heilung und kann Schmerzen bereiten, lässt sich aber gut behandeln.
Im Unterkiefer verlaufen Nerven mitunter nahe an den Wurzeln, weshalb ich jeden Eingriff sorgfältig plane, um sie zu schonen. Sehr selten kommt es zu einem vorübergehenden Taubheitsgefühl, das sich meist wieder zurückbildet. Mit einer sauberen Arbeitsweise und Ihrer Mithilfe bei der Nachsorge lassen sich Komplikationen weitgehend vermeiden. Sollten nach dem Eingriff stärkere Schmerzen, anhaltende Blutungen oder Fieber auftreten, erreichen Sie mich, damit ich rasch reagieren kann.
Was passiert mit der Zahnlücke nach der Entfernung?
Nach einer Zahnentfernung stellt sich die Frage, wie die entstandene Lücke versorgt wird. Das ist wichtig, weil der Kieferknochen an einer unversorgten Stelle mit der Zeit abgebaut wird und Nachbarzähne in die Lücke kippen können. Im Frontzahnbereich spielt zudem die Ästhetik eine Rolle. Deshalb bespreche ich mit Ihnen frühzeitig, welche Möglichkeiten es gibt.
Zur Versorgung einer Lücke stehen grundsätzlich mehrere Wege offen, etwa ein Zahnimplantat, eine Brücke oder eine herausnehmbare Prothese. Welche Lösung für Sie sinnvoll ist, hängt von der Lage der Lücke, dem Zustand der Nachbarzähne und Ihren Wünschen ab. Es ist nicht immer nötig, sofort zu entscheiden. Oft lasse ich die Wunde zunächst in Ruhe heilen und plane die weitere Versorgung anschließend gemeinsam mit Ihnen. In manchen Situationen kann es sinnvoll sein, das Zahnfach schon bei der Entfernung mit einem Material aufzufüllen, um den Knochen für ein späteres Implantat zu erhalten. Ob das bei Ihnen infrage kommt, bespreche ich vorab. Ich berate Sie zu allen Möglichkeiten ausführlich und ehrlich.
Was kostet eine Zahnentfernung und was zahlt die Kasse?
Die einfache Entfernung eines Zahns unter lokaler Betäubung ist in Österreich grundsätzlich eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Da ich alle Kassen und Privatpatienten behandle, rechne ich diese Basisleistung direkt mit Ihrer Kasse ab. Zusatzleistungen wie eine aufwendige chirurgische Entfernung, eine Sedierung oder eine Vollnarkose können privat zu tragen sein.
Wie hoch die Kosten im Einzelfall ausfallen, hängt davon ab, wie aufwendig die Entfernung ist. Pauschale Preise nenne ich bewusst nicht, weil jede Situation anders ist. Nach der Untersuchung sage ich Ihnen klar, ob und welche Kosten auf Sie zukommen, und erstelle Ihnen bei Zusatzleistungen einen nachvollziehbaren Kostenvoranschlag. Einen ausführlichen Überblick gebe ich Ihnen gerne im Beratungsgespräch in meiner Ordination in der Grundlgasse 1 im 9. Bezirk.
Fragen zu Zahnentfernung
Ist das Zahnziehen schmerzhaft?
+Wie lange dauert die Heilung nach einer Zahnentfernung?
+Was darf ich nach dem Zahnziehen essen?
+Wann kann ich nach der Entfernung wieder arbeiten und Sport machen?
+Muss die Zahnlücke sofort versorgt werden?
+Das könnte Sie auch interessieren
Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde in 1090 Wien. Individuelle Zahnmedizin mit Feingefühl und Erfahrung – für alle Kassen und Privat.